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Baja-Saxonia Rallye: Platz 4 für Markus Jell PDF
Monday, 24. March 2008

Die meisten Deutschen erlebten das vergangene Osterwochenende (21.-23.03.08) als verkehrte Welt: mit weihnachtlichen Wetterbedingungen! Noch um einiges extremer sollten diese die Teilnehmer der 1. Baja- Saxonia Rallye am Mondsee zu spüren bekommen. Die mutigen Männer und Frauen stellten sich der 3-tägigen Herausforderung in einem Tagebaugebiet nahe Leipzig in Sachsen. Einer von ihnen war Markus Jell, der sich bislang eher einen Namen im Supermoto-Sport machte.

Markus ging mit seiner KTM 950 Superenduro (Motorradklasse) für das Karlsruher Rallye-Team „Reinisch“ neben drei in der LKW-Wertung fahrenden Teams (MAN Kat 6x6, Iveco 4x4, Hummer H1) an den Start.

Seinen Einstand in den Rallye-Sport gab der 25-Jährige am Karfreitag auf der schwierigen trialähnlichen Strecke und beendete den 15 km langen Prolog als vorerst 7. von ca. 40 Fahrern in seiner Klasse.

Am Samstag kämpften sich die Motorradfahrer ab 6 Uhr in der Frühe bis zu 6 Stunden durch die karge Mondlandschaft bei eisiger Kälte, Wind und Regen. Es galt eine Strecke von 240 km (6 Runden à 40 km) durch extremes Gebiet zu bewältigen. Markus beendete diese Etappe mit 4:02:30 Stunden auf Platz 3 der Zwischenwertung.

Nachdem es in der Nacht zu schneien begann, der Wind sehr stark wurde und die Veranstaltung zu kippen drohte, änderte man am Sonntag die Planung. Es wurden in den jeweiligen Klassen nur noch Strecken von ca. 90 km statt geplanter 240 km absolviert. Unter den gegebenen Wetter- und Streckenbedingungen war selbst diese Distanz eine wirkliche Herausforderung und ein "bedeutungsschwangeres Schulterklopfen" galt jedem, der dabei überhaupt das Ziel erreichte. Markus fuhr souverän, musste jedoch nach den ersten 20 km feststellen, dass der Vorderreifen einen Platten aufwies. Trotz dieses widrigen Umstandes kämpfte sich der Landshuter verbissen bis ins Ziel durch und belegte am Ende mit einer Gesamtfahrzeit von 5:42:37 Stunden Rang vier der Wertung, er „schlitterte" dabei lediglich 49 Sekunden am Podestplatz vorbei.

Den ersten Platz sicherte sich Thomas Schlicher mit einer Gesamtfahrzeit von 4:53:08. Der bekannte Rallye-Fahrer Christoph Seifert fuhr auf Platz 2 (5:04:57 Stunden) und die Profi-Fahrerin Christina Maier belegte Rang 10 (6:27:52).

Jell´s Team-Kollegen im MAN Kat (Reinisch/ Mango) konnten in der LKW-Klasse den 12. Rang einfahren, der Iveco (Maurmaier/ Schmidt/ Czölder) fuhr auf Platz 11 und das Hummer-Duo (Schmieder/ Littler) belegte sogar Platz 2 in deren Gesamtwertung.

 

Um einen Eindruck vom Geschehen zu bekommen, schaut  doch einmal  in unsere "Gallerie" (Menüleiste links - Unterpunkt "Baja-Saxonia", die Fotos sind online! Viel Spaß!

weitere Infos zur Wertung und auch sehr schöne Fotos unter: www.baja-saxonia.de  

 
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