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Markus Jell beim Supercross in der Olympiahalle in München! PDF
Monday, 11. January 2010

Hallo liebe Motorsportfreunde,

 

hier nun endlich nach langem Warten der Bericht vom Supercross in München. (Da mich leider eine fiese Grippe ziemlich lang außer Gefecht setzte und ich mir anschließend dann noch das Handgelenk beim Wintersport brach, konnte ich Euch nicht eher auf dem Laufenden halten. Sorry vielmals! Gruß Corina.)

 

 

Markus Jell tritt in der Olympiahalle an

 

Artikel aus der Landshuter Zeitung, Weihnachten 2009:

 

Altfraunhofener hat offensichtlich die falsche Maschine gewählt.

 

Supermoto-Pilot Markus Jell ist beim ADAC Supercross in der Münchner Olympiahalle am Podium vorbeigefahren. In der Gesamtwertung von 21 Fahrern landete Jell am Ende auf dem elften Rang. Im Rahmen der Veranstaltung in der bayrischen Landeshauptstadt wurden an drei Tagen drei separate Rennen durchgeführt. In den Zeittrainings konnte Jell jeweils starke Ergebnisse vorweisen, diese in den Rennen allerdings nicht bestätigen.

Der Altfraunhofener hatte offensichtlich ein wenig auf das falsche Pferd gesetzt. In der Erwartung einer sehr engen, kurvigen Strecke ging er als Einziger mit einer (kleinen) 250ccm-Maschine ins Rennen - verbunden mit der Hoffnung, dass diese wendigere Maschine ihm den nötigeren Vorteil im Parcour verschaffen würde. Alle anderen Akteure starteten mit (größeren) 450ccm-Maschinen.

Im Unterschied zu den vergangenen Jahren wurden heuer so genannte amerikanische Finalläufe gefahren: Die besten sechs Fahrer aus den Halbfinalläufen qualifizierten sich für den Endlauf, fuhren aber zunächst nur 4 Runden. Die letzten vier Fahrer im Ziel schieden jeweils aus. Dieses Verfahren wurde insgesamt dreimal durchgeführt, bis die endgültigen Sieger feststanden. Durch die kleinere Maschine fehlte Jell jeweils am Start "der nötige Dampf unter'm Hintern", um vorne weg zu preschen, so dass er sich immer durch das große Startgerangel kämpfen mußte und sogar einige Male zu Boden ging.

Schlussendlich konnte Jell den Vorteil seiner Maschine nicht nutzen, um Plätze aufzuholen, weil es auf der engen Strecke praktisch keine Überholmöglichkeiten gab und die Renndistanz von gerade mal 2:30 Minuten zu kurz war, um sich strategisch vorzuarbeiten.

 


 

Dennoch qualifizierte sich der 27-Jährige jedes Mal ohne größere Schwierigkeiten für das Finale und konnte sich auch in den Finalläufen gut durchsetzen. Am Freitag belegte er sogar im ersten Finallauf den dritten Platz, mußte aber im zweiten Durchgang mit Platz 6 die Segel streichen.

Unter'm Strich stand für Jell dennoch ein erfolgreiches Wochenende, da er einmal mehr beweisen konnte, dass er immer noch in der Lage ist, sich mit den Besten in dieser Sportart zu messen. Die Runden eiten von Jell lagen lediglich einige Zehntel hinter dem Erstplatzierten - doch letztlich fehlte halt das berühmte Quäntchen Glück, um der starken Konkurrenz ein Schnippchen schlagen zu können. "Für mich stand eindeutig der Spaß im Vordergrund und den hab ich auf alle Fälle gehabt!", schwärmte Makus Jell über die Atmosphäre in der Olympiahalle, die am Samstag sogar restlos ausverkauft war. 

Markus Jell tritt in der Olympiahalle an

 

 
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