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Hallo liebe Motorsportfreunde, hier nun endlich nach langem Warten der Bericht vom Supercross in München. (Da mich leider eine fiese Grippe ziemlich lang außer Gefecht setzte und ich mir anschließend dann noch das Handgelenk beim Wintersport brach, konnte ich Euch nicht eher auf dem Laufenden halten. Sorry vielmals! Gruß Corina.) Artikel aus der Landshuter Zeitung, Weihnachten 2009: Altfraunhofener hat offensichtlich die falsche Maschine gewählt. Supermoto-Pilot Markus Jell ist beim ADAC Supercross in der Münchner Olympiahalle am Podium vorbeigefahren. In der Gesamtwertung von 21 Fahrern landete Jell am Ende auf dem elften Rang. Im Rahmen der Veranstaltung in der bayrischen Landeshauptstadt wurden an drei Tagen drei separate Rennen durchgeführt. In den Zeittrainings konnte Jell jeweils starke Ergebnisse vorweisen, diese in den Rennen allerdings nicht bestätigen. Der Altfraunhofener hatte offensichtlich ein wenig auf das falsche Pferd gesetzt. In der Erwartung einer sehr engen, kurvigen Strecke ging er als Einziger mit einer (kleinen) 250ccm-Maschine ins Rennen - verbunden mit der Hoffnung, dass diese wendigere Maschine ihm den nötigeren Vorteil im Parcour verschaffen würde. Alle anderen Akteure starteten mit (größeren) 450ccm-Maschinen. Im Unterschied zu den vergangenen Jahren wurden heuer so genannte amerikanische Finalläufe gefahren: Die besten sechs Fahrer aus den Halbfinalläufen qualifizierten sich für den Endlauf, fuhren aber zunächst nur 4 Runden. Die letzten vier Fahrer im Ziel schieden jeweils aus. Dieses Verfahren wurde insgesamt dreimal durchgeführt, bis die endgültigen Sieger feststanden. Durch die kleinere Maschine fehlte Jell jeweils am Start "der nötige Dampf unter'm Hintern", um vorne weg zu preschen, so dass er sich immer durch das große Startgerangel kämpfen mußte und sogar einige Male zu Boden ging. Schlussendlich konnte Jell den Vorteil seiner Maschine nicht nutzen, um Plätze aufzuholen, weil es auf der engen Strecke praktisch keine Überholmöglichkeiten gab und die Renndistanz von gerade mal 2:30 Minuten zu kurz war, um sich strategisch vorzuarbeiten. |